2024
Bauherr
Tuwag Immo­bi­lien AG, Gela­tine AG
Auftragsart
Studi­en­auf­trag
Bearbeitung
Cyril Kramer
Alex Cazurra
Dario Oechsli
Berta Jové
Marc Graf
Konstantin Mohr
Hannah Huber

Das Projekt auf dem Areal der ehema­ligen Gela­ti­ne­fa­brik sucht einen behut­samen Umgang mit dem Bestand. Er wird auf der einen Seite von störenden Verkle­bungen zugunsten von neuen Zugängen und Wegen befreit. Auf der anderen Seite wird er relativ direkt mit zwei neuen Baukom­plexen im Westen und im Osten verschmolzen. Volu­me­trie und Setzung führen die ortho­go­nale Ausrich­tung der ehema­ligen Produk­ti­ons­an­lage konse­quent weiter zu einer präg­nanten Über­bauung. Drei Hoch­punkte akzen­tu­ieren die Silhou­ette an den Zugängen sowie in der Mitte am neuen Platz zur Eulach. Dieser zentrale Raum öffnet das Areal zum Gewässer und wird mit dem Hoch­kamin und der Pergola des wieder­ver­wen­deten Dach­stuhles zu einem stim­mungs­vollen Ort. Durch die Anord­nung der Gebäude entsteht ein trans­pa­rentes und viel­seitig nutz­bares Frei­raum­ge­füge, das die Umge­bung einbindet und ergänzt. Verbin­dendes Element auf Stadt­ebene ist das über­hohe Erdge­schoss, das in etwa die Trauf­höhe der Bestan­des­bauten aufnimmt und den Einbau eines Gale­rie­ge­schosses zulässt. Der Dichte und den Belich­tungs­ver­hält­nissen in der Anlage folgend, sind im Erdge­schoss gewerb­liche und gastro­no­mi­sche Nutzung ange­sie­delt, die eine Bespie­lung des öffent­li­chen Aussen­raums erwarten lassen.