Alba Villanueva
Tiziano Lanza
Luca Kohler
Simone Mahler
Henri Weidmann
Das Grundstück liegt am Siedlungsrand von Uster und bietet eine attraktive Sicht in die weite, ebene Landschaft des Greifensees. Die Gebäudeform, die einem Windrad nachempfunden ist, gliedert das grosse Volumen und verwurzelt es besser in seine Umgebung. Der parkartige Garten mit seinem Baumbestand wird durch die Vor- und Rücksprünge der Fassaden räumlich zoniert und die Massstäblichkeit des Projektes nimmt Bezug zur nachbarschaftlichen Bebauung. Der windradförmige Grundriss des Gebäudes ermöglicht es, dass alle Wohnungen von attraktiven Aussichten profitieren. Die vier Wohnungen pro Geschoss sind um ein zentrales Treppenhaus gruppiert und belegen jeweils einen Gebäudeflügel. Somit gewinnen sie an Individualität und können dreiseitig belichtet werden. Die Loggias liegen jeweils an den Gebäudeecken und werden gestalterisch in die Gebäudehülle eingebunden. Das Attikageschoss ist vom Gebäudekörper zurückversetzt, springt aber an neuralgischen Gebäudeecken bündig zur Fassade vor und zeichnet eine spannungsvolle Silhouette. Die vier Gebäudeflügel werden durch die vertikalen Eckausbildungen zusätzlich betont und die Volumetrie wird dadurch noch plastischer. Die Fassaden werden geschossweise durch ein Kupfersims gegliedert, in denen sich vertikale Holzschalungen mit raumhohen Fenstern abwechseln.